Archiv der Kategorie 'Prison'

Mumia verliert [unwichtig] vor Philadelphia Surpreme Court

Mumia verliert vor Philadelphia Surpreme Court, allerdings ist das NICHT die erwartete wichtige Entscheidung vor dem 3. Bundesberufungsgericht.

Am 25.2.08 fiel vor dem Surpreme Court in Philadelphia, USA eine Entscheidung, Mumia Abu-Jamals Antrag auf Berufung abzulehenen. Dieser Antrag wurde bereits vor vielen Jahren gestellt und hat nichts mit der aktuell erwarteten Entscheidung vor dem juristisch höher angesiedelten 3. Bundesberufungsgericht zu tun, über die in den letzten Monaten bereits viel berichtet wurde.

Eines vorweg: Die seit bereits 9 Monaten erwartete Entscheidung über Mumias weiteres Leben ist hier nicht gefallen. Diese Entscheidung liegt vor dem juristisch höheren 3. Bundesberufungsgericht.

Darüber berichteten zahlreiche Artikel seit Mai 2007, als in Philadelphia eine Anhörung darüber stattfand, ob Mumia ein neues Verfahren oder aber die Wiedereinsetzung der Todesstrafe erhält.

Aber es zeigt sich trotzdem, dass politische Prozesse nicht allein im Gerichtsaal sondern eben auch auf der Strasse gewonnen werden, so erste Reaktionen von deutschen Mumia-Unterstützer_innen.

Es gab 2007 und 2008 international zahlreiche Initiativen, Demos, Kundgebungen, Infoveranstaltungen etc. mit der Forderung nach Freiheit für Mumia Abu-Jamal und nach einem neuen Prozess.

Wir betonen, dass jetzt alle Energie darauf verwendet werden muss, Mumias Chancen durch öffentlichen Druck spürbar zu verbessern. Heute ist zwar nicht die wichtigste Entscheidung gefallen, aber es ist trotzdem ein “Testballon”. Sollte hier kein Widerspruch erfolgen,
schwinden Mumias Chancen auch auf der höheren und wichtigeren juristischen Ebene.

Deshalb heraus an die Demonstration am 5.4.08 14:30 Theaterplatz Luzern.

FREIHEIT FÜR MUMIA ABU-JAMAL!
FREIHEIT FÜR ALLE POLITISCHEN GEFANGENEN!
ABSCHAFFUNG DER TODESSTRAFE WELTWEIT!

mehr Informationen zur Demonstration findet ihr hier: http://www.free-mumia.ch.vu

via http://rosa.blogsport.de

de-Indymedia-Artikel: http://de.indymedia.org/2008/02/208752.shtml

Gelungene Flucht aus Köpenicker Abschiebeknast

In der Nacht zu Mittwoch gelang es laut Polizeiangaben vier Insassen des Abschiebegefängnisses Köpenick aus dem 2. Stockwerk des Gebäudes zu fliehen. Nach Darstellung der Polizei verlief die Flucht folgendermaßen:
„Für die Flucht verwendeten sie Sägeblätter und eine kleine Handsäge, die ihnen offenbar zuvor heimlich von Besuchern übergeben worden waren. In der Nacht gelang es ihnen, unbemerkt die Fenstergitter ihrer Zelle mit diesen Sägeblättern zu durchtrennen, anschließend aufzubiegen und sich dann mit zusammengeknoteten Bettlaken in den Innenhof abzuseilen. Dort durchtrennten sie den Maschendrahtzaun zum Mülldepot, wo sie mit Hilfe eines Müllcontainers die 4 Meter hohe Außenmauer überklettern konnten.“

Das Antifaschistische Bündnis Süd-Ost [ABSO] begrüßt die geglückte Flucht ausdrücklich. Tina Böhm, Pressesprecherin des ABSO erklärt dazu: „Menschen im Abschiebgefängnis befinden sich lediglich in Haft, weil ihnen eine Aufenthaltsgenehmigung fehlte. In unseren Augen ist das eine unakzeptable Praxis, gegen die wir bereits mehrfach demonstriert haben. Das es Betroffenen nun gelungen ist, sich selbst aus dieser Situation zu befreien, finden wir sehr erfreulich.“
Die Polizei behauptet außerdem, dass die Geflohenen bereits polizeilich durch Diebstahl, Urkundenfälschung etc. aufgefallen seien. Das ABSO kritisiert diese Kriminalisierung von unschuldigen Menschen. Deutsche Staatsangehörige müssten derlei Schikanen wegen vergleichsweise harmloser Delikte nicht über sich ergehen lassen.

Des weiteren kritisiert das ABSO die Ankündigung der Polizei, die Sicherheitsvorkehrungen weiter zu verschärfen. Diese plant nach Besuchen eine lückenlose Überprüfung der Häftlinge nach Verlassen der Besucherräume mit technischen Hilfsmitteln. Zudem soll die Fenstervergitterung verstärkt sowie die Videoüberwachung im Außenbereich erweitert werden. Tina Böhm dazu: „Eine weitere Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen finden wir skandalös. Der Ausbruch macht die Unzufriedenheit mit den Haftbedingungen und Kritik an den Haftgründen deutlich. Den Inhaftierten ist durch verstärkte Überwachung nicht geholfen, sondern demütigt sie noch mehr und engt die Betroffenen weiter ein.“ Das Bündnis lehnt das System der Abschiebehaft komplett ab. „Selbst mit einzelnen Verbesserungen wird an dem Grundproblem nichts geändert. Menschen sitzen unschuldig in Haft. Daher fordern wir einen sofortigen Stop aller Abschiebungen und die Freilassung der Inhaftierten.“ So Tina Böhm weiter.

Aus diesem Grund beteiligt sich das Antifaschistische Bündnis Süd-Ost an der antirassistischen Kampagne „de*fence“. Deren Höhepunkt soll im Juli 2008 eine bundesweite Großdemonstration in Berlin zum 15. Jahrestag der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl sein. Im Laufe des Jahres wird das ABSO u.a. mit zwei Veranstaltungen zum Thema Abschiebung und Migration die unmenschliche Abschiebepraxis der BRD thematisieren.

via http://www.abso.xail.net

Freiheit für Andrea – Demo am 8.3.

Seit dem 1. Dezember 2007 sitzt unsere Genossin und Freundin Andrea im Knast. Sie hatte den Haftantritt für eine mehrmonatige Haftstrafe verweigert, weshalb LKA-Beamte sie am 1. Dezember während der Proteste gegen einen Naziaufmarsch in Berlin-Rudow verhafteten.

Die ihr vorgeworfenen Delikte klingen lapidar, scheinen für die Staatsanwaltschaft aber eine nunmehr 14monatige Haftstrafe zu rechtfertigen. Angelastet wird ihr das Mitführen eines Pfeffersprays bei den Aktionen gegen das SS-Gebirgsjäger-Treffen im bayrischen Mittenwald, der Besitz von Eiern, die sie während einer Antifa-Aktion bei sich trug oder wegen Vermummung während eines Naziaufmarsches in Berlin-Tegel, Schwarzfahren oder die Besetzung der Ausländer_Innenbehörde Lichtenberg und eines Hauses in Friedrichshain. Nach der Verlegung von Andrea in die Frauen-JVA Pankow wurde sie hier gleich als „Gesinnungstäterin“ begrüßt und ihr wurde versichert, dass „man mit ihr schon fertig werden wird“. Ihre Inhaftierung im Allgemeinen und diesen Versuch der Einschüchterung im Speziellen sehen wir als willkommene Einladung bei Andrea vorbeizuschauen. Darum werden wir ihr am 8. März auch gleich mit einer ganzen Demo einen Knastbesuch abstatten.

Dass wir ausgerechnet am 8. März vor den Frauenknast Pankow ziehen, ist kein Zufall. Wir wollen den internationalen Frauenkampftag nutzen, um unsere Kritik an einer durch und durch patriarchalen Gesellschaft zum Ausdruck zu bringen. Dass wir im „zivilisierten“ Mitteleuropa nur in scheinbarer Gleichberechtigung leben, sollte den meisten klar sein. Schönheitsdogmen, Benachteiligung, Vergewaltigungen, widerwärtige Sprüche, Ausgrenzung… wer als Frau in dieser Gesellschaft groß wird, muss einiges ertragen. Jene Verhältnisse spiegeln sich auch in den Frauenknästen wieder. Durch Sozialisation und Erziehung kümmern sich die meisten Frauen oft mehr um andere Menschen, bekommen dies aber nicht im gleichen Maße zurück. Im Knast sind die Folgen dessen besonders fatal. Frauen erhalten wesentlich weniger Rückhalt und Unterstützung von draußen als männliche Gefangene. Viele Frauen haben beispielsweise durch Ehe(ähnliche)verhältnisse sowie die Doppelbelastung als Mutter und Erwerbstätige nicht immer die Möglichkeit und die Zeit, ein
aktives Umfeld über lange Zeit aufrecht zu erhalten. Dies verschärft die persönliche Isolation der inhaftierten Frauen nur noch mehr. In besonderer Weise trifft dies die vielen migrantischen Gefangenen in der Pankower Frauen-JVA. Sie müssen meist ohne die Unterstützung eines Lebenspartners oder ihrer Familie auskommen, da sich ihre Familien meist noch in ihren Herkunftsländern befinden. Für viele dieser Frauen ist die Inhaftierung im Frauenknast einer der ersten Schritte vor der Verlegung in die Abschiebehaft und somit direkter Bestandteil rassistischer Asylpolitik. Erst Anfang Januar wurde eine hochschwangere Brasilianerin in den Frauenknast Pankow gesperrt, wo ihr nun die Abschiebung droht. Die gesellschaftlichen Zustände in den jeweiligen Herkunftsländern, wie Krieg oder sexuelle Folter, spielen für die deutsche Abschiebemaschinerie dabei keine Rolle.

Wir möchten unseren Würgreflex gegenüber jenem alltäglichen Wahnsinn nicht länger unterdrücken, wenn es doch um so vieles schöner ist, den gesellschaftlichen Verhältnissen einfach mal gekonnt vor die Füße zu kotzen. Wir fordern die Freilassung von Andrea und des ebenfalls inhaftierten Berliner Antifa Christian sowie Freiheit für alle linken und sozialen Gefangenen! Wir haben keinen Bock auf die Scheiße die hier läuft! Wir haben keinen Bock mehr auf Nazis und Sexismus sowie auf Knäste, Abschiebelager und Zwangsanstalten jeder Art. Das Gleiche gilt auch für Bullen, Richter und andere Autoritätsfanatiker. Weg damit – meinen wir! Und weil wir gerade dabei sind und uns die Bekämpfung von Symptomen nicht ausreicht, entsorgen wir den Kapitalismus gleich mit. Seid also am 8. März dabei, wenn es heißt:

Gegen Patriarchat und Repression!
Holt die Antifaschist_Innen aus dem Knast!
Alle Knäste und Zwangsanstalten zu Baulücken!

via http://freeandrea.de.vu

Fire to the Prisons #2

from A Longing for Collapse Press

The second issue of fire to the prisons is out now. Fire to the Prisons is an insurrectionary anarchist quarterly focusing on anti-prison and prisoner support content, but also includes articles to inspire opposition to this cold world. The link to the site to download the pdf is included at the end of this bulletin, if you have any problems downloading, feel free to contact us directly with your email, and well send it to you directly. Our email is, guerillaheart@yahoo.com. Please feel free to print and distribute this zine to your full capability, or forward the file to someone who will.

If you‘d like, please respond with a confirmation that you will be furthering distribution for the zine, its good to know where it gets around.

The zine is intended to be free, but if you sell it, we ask that all profits go to benefit political prisoners.

Also, if printing resources are slim, we could send bulk copies were only asking for postage to be paid for.

Visit our site and blog at: myspace.com/alongingforcollapsepress

for total destruction and liberation
in solidarity

Site with pdf download: http://www.mediafire.com/?4v711uxjwm0

via http://www.infoshop.org

Demo in Berlin nach Selbstmord in Abschiebehaft


via www.abschiebehaft.de

Aufruf zur Demo

Am kommenden Samstag planen das Antifaschistische Bündnis Süd-Ost zusammen mit verschiedenen antirassistischen und antifaschistischen Gruppen eine Demonstration zum Abschiebegefängnis in Berlin-Köpenick. Anlass ist der Tod eines 28-jährigen Abschiebehäftlings am Neujahrsmorgen an den Folgen seines Suizidversuchs vom letzten Freitag.

Die Demonstrationszug soll am S-Bahnhof Köpenick beginnen und durch die Altstadt zum Abschiebegewahrsam in der Grünauer Straße führen und endet am S-Bahnhof Spindlersfeld. Unter dem Motto „Gegen den staatlichen Rassismus! Weg mit dem Abschiebeknast Grünau!“ wollen die Veranstalter den Tod des Abschiebehäftlings öffentlich thematisieren und ihre Solidarität mit den Inhaftierten bekunden.

via + mehr Info http://www.abso.xail.net

Asking the good questions…

It’s often difficult to ask the good questions. Frequently we end up with some superficial opinions which don‘t even approach the core of things. In this society where the bleat of the politicians and the powerful seems to dominate everything, it couldn‘t be more different. And it’s often because
space is lacking that we cannot ask the good questions.

If we want this space, we have to take it and this is not possible without a blow. During years we almost never heard talk about what’s happening on the inside of the prison walls in this country. Nevertheless prison was never far away, we all have a friend or a close one inside. But silence reigned.

During the last year, this silence has clearly been broken, because prisoners took the space to make themselves heard. They revolted in different ways; by confronting the jailers and the cops, by partly destroying the infrastructures of these hated institutions or by putting fire to them. Many prisoners tried to escape individually or collectively to quench their thirst for freedom.

This agitation allows asking the good questions. Who is filling prison? How come that most of those who people the prisons are condemned for crimes against property like thievery, robbery,…? When we start asking ourselves these kind of questions, we perceive rapidly how prison is just a mere instrument of the State to maintain the poor in line, to isolate the rebels, to protect the rich and powerful. And then we easily understand that this society is only based on two things: exploitation and domination.

Often prisoners revolt starting from the specific conditions of their confinement (beatings, isolation, lack of food, lack of walks, not enough visits,…). Like when recently about sixty prisoners occupied the yard in Dendermonde to pose some demands. A few days later, the same thing happened in the prison of Merksplas whereas less then two months ago a straight mutiny exploded in the prison of Andenne. We share their revolt and express our solidarity by fighting prison from the outside – with them, as accomplices in a struggle for freedom.

The story neither begins nor ends with prison. Daily, tens of people are deported because they don‘t have valid documents. These undesirables are locked up in camps called ‚closed centers‘ where they await their expulsion. Under the threat of deportation, these persons (even when they are temporarily regularized) are forced to deal with miserable working conditions that recall the ones they fled. In this way, the system assures a cheap working force. Also in these camps, revolts occur and people try to escape. Also here our solidarity translates itself in the struggle against all borders, nations and States.

The series of mutinies and escapes in the prisons and the camps didn‘t pass unnoticed and the State prepares its reply. They have constructed high security cells in the prisons of Lantin and Brugge, real prisons inside of the prison, to bury alive the most refractory prisoners. They plan the construction of two new prisons (Namur and Dendermonde), two prisons for minors (Everberg and somewhere in Walloon), two psychiatric prisons (in Gent and Antwerp) and two closed centers (Zaventem).

Facing their arrogance and their apparent invulnerability, let’s diffuse this revolt and let’s sabotage the machine of imprisonment.

Death to prison and its world

Freedom for all

via http://www.anarchistblackcross.be

Mac McGill


via www.loc.gov

There is no Website of his, but you can find lots of things if you look around a bit:
A short Video-Documentary by Yolanda Jones
World War III: Incarceration Nation

Abschiebeknäste zu Baulücken

Antirassistische Kampagne zum 15. Jahrestag der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl

Aufruf:

Wir rufen jede und jeden dazu auf, gegen die sexistischen und rassistischen Gewaltverhältnisse zu demonstrieren, laut, entschlossen und phantasievoll.

- Weg mit dem Frauenabschiebeknast in Neuss!
- Abschiebung bedeutet Folter und Mord!
- Anerkennung geschlechtsspezifischer Fluchtursachen als Asylgrund!
- Arbeits-, Gesundheits- und soziale Rechte für alle
- Jede und Jeder hat das Recht, dort zu leben wo sie/er es will!
- Kein Mensch ist illegal!
- Kampf dem sexistischen und rassistischen Normalzustand!

25. November: Internationaler Frauenaktionstag gegen Gewalt gegen Frauen
An diesem Tag wurden drei Frauen in der Dominikanischen Republik vergewaltigt und ermordet. Diktator Trujillo ließ sie 1960 von Militärs verschleppen, vergewaltigen und töten, als sie politische Gefangene besuchen wollten. 1982 erklärten zuerst lateinamerikanische Frauen diesen Tag zum internationalen Kampftag. [mehr]

via http://infoportal.blogsport.de

Rage Against the Machine „Freedom“

Marwan Barghouti


http://www.freitag.de/2007/39/07390801.php
http://www.nowtoronto.com/issues/2007-11-01/news_story11.php
http://imeu.net/news/article006669.shtml
http://www.freebarghouti.org/english

Campaign to free Shawn Brant


Picture of Shawn Brant in downtown Toronto

On Friday, October 12th, Mohawk spokesperson Shawn Brant of Tyendinaga appeared in court to finalize the details of his impending trial.

Released on bail after spending two months in pre-trial custody, Shawn is currently facing a total of 9 charges in relation to two blockades, one in April 2007, and the other as part of the Aboriginal National Day of Action on June 29, 2007. Included in these charges are 6 „mischief“ charges, which the Crown has elected to proceed on by indictment.

The Ottawa-based Crown, Robert Morrison, has indicated that he intends to seek a minimum of 2 years imprisonment per charge, for a minimum sentence of 12 years in a federal penitentiary.

Shawn’s trial has been set for January 2009. He will continue to live under bail conditions that include a curfew, inability to leave the Province of Ontario, and a ban from attending any protest of any kind.

In the meantime, the reclamation of the quarry and the fight for the return of the Culbertson Tract to Mohawks of Tyendinaga – the land that lies at the heart of the recent blockades and actions – continues to hold strong. Tyendinaga Mohawks have long established a permanent presence on the former quarry site, with dozens of trailers and families living on the land on a fulltime basis. People are currently making preparations for a long, cold winter.

The severity of the prison time openly being sought by the Crown indicates the punishment the Canadian state is prepared to inflict on First Nations people who struggle for their land and their communities.

Clearly, the gravity of this possible sentence is proof that Shawn is being singled out, in an effort by the colonial authorities to crush First Nations‘ resistance. The community of Tyendinaga has, through working to re-establish a longhouse, self-governance, and economic self-sufficiency, long been a thorn in the side of the Canadian state, and its project of oppression and genocide of First Nations peoples.

Asking for twelve years prison time is not about the blockades of this summer. It is about sending a loud message to First Nations people who are not interested in submitting to the exploitation of their lands and resources, nor the continued denigration and suffering of their communities.

Shawn is being made an example of, in a state response of fear and concern that First Nations resistance will continue, and will succeed in forcing the rest of this country’s population to realize that long-standing crimes against the Mohawk community of Tyendinaga, and all other First Nations communities, must be righted.

via http://www.ocap.ca/supporttmt.html

Documentation of a panel discussion (Part 1/13, see Youtube for further parts) :

On September 13, 2007 the United Nations General Assembly adopted the Declaration on the Rights of Indigenous Peoples with 143 votes in favor, 4 negative votes (Canada, Australia, New Zealand, United States – sic!) and 11 abstentions.

Documentary on Mumia Abu-Jamal


http://peoplesvideo.org/video/CurrentLeadership64Kbps.mov
http://prisonradio.org/mumia.htm
http://www.mumia.org//freedom.now
http://partisandefense.org

http://en.wikipedia.org/wiki/Mumia_Abu-Jamal
http://en.wikipedia.org/wiki/Mumia_Abu-Jamal#.22Free_Mumia.22_campaign